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Diagnostik

Laboruntersuchungen

Blutabnahmen erfolgen von Montag - Freitag. Die Proben werden dann von einem Fahrdienst in das ausführende Labor gebracht und dort analysiert. Die Ergebnisse liegen in der Regel am Folgetag vor.

Urinuntersuchungen sowie die Messung von Leukozyten, Blutsenkungsgeschwindigkeit und Quickwert / INR können direkt in der Praxis durchgeführt werden.

Lungenfunktion ( Spirometrie )

Indikation:
Anfallsweise oder dauerhafte Atemnot, chronischer Husten und  Auswurf können durch eine Erkrankung der Bronchien und / oder der Lunge hervorgerufen werden. Sehr häufig wird dabei bereits in einem frühen Stadium die Lungenfunktion beeinträchtigt. Der Patient kann nicht genug Luft einatmen und / oder er kann die eingeatmete Luft nicht vollständig ausatmen. Dadurch entsteht ein Sauerstoffmangel im Blut.

Bei der Lungenfunktion werden verschiedene Lungenvolumina bei ruhiger und forcierter Atmung gemessen. Der Vergleich mit alters- u. geschlechtsbezogenen Normwerten erlaubt eine Abschätzung von Art und Ausmaß  einer eventuellen Störung.

Durchführung:
Bei der Untersuchung muss die Nase durch eine Nasenklemme verschlossen werden. Unter Anleitung atmet der Patient durch den Mund in das Mundstück des Spirometers. Auf Kommando werden ruhige Atmung, maximale Einatmung und schnellstmögliche Ausatmung gemessen und als Atemstromkurve erfasst.

EKG, Langzeit EKG, Belastungs EKG

Indikation:
Das Herz erzeugt bei jedem Schlag eine charakteristische elektrische Aktivität, die über Elektroden auf der Körperoberfläche abgeleitet werden kann. Es ensteht eine `Herzstromkurve´, die bei vielen Erkrankungen des Herzens typische Veränderungen aufweist.

Durchführung:

a) Ruhe EKG:
Abgebildet wird eine aktuelle Momentaufnahme von Erregungsbildung, Erregungsausbreitung und Erregungsrückbildung. Erfasst werden chronische Zustände sowie akut vorhandene Veränderungen. Insgesamt 10 Saugelektroden werden an Brustkorb sowie im Bereich der Arme u. Beine angebracht. Die Registrierung dauert ca. 2 Minuten.


b) Belastungs EKG:
Durchblutungsstörungen des Herzens rufen zu Beginn der Erkrankung meist nur bei körperlicher Belastung Symptome hervor.Der Patient leidet unter Brustschmerzen bei Anstrengung (z.B. Treppensteigen). In Ruhe ist er/sie beschwerdefrei. Das Ruhe EKG ist meist unauffällig. Beim Belastungs EKG wird daher ein EKG abgeleitet, während sich der Patient auf einem Fahrradergometer einer definierten Belastung aussetzt. Die Belastung wird gesteigert, bis entweder Symptome auftreten oder die sogenannte Ausbelastungsherzfrequenz erreicht ist. Diese wird in Abhängigkeit vom Alter vordefiniert. Die Untersuchung dauert ca. 20 Minuten, im Falle von Beschwerden kann eine Nachbeobachtung erforderlich werden.

c) Langzeit EKG:
Herzrhythmusstörungen können vielfältige Symptome (z.B. Herzrasen, Herzstolpern, Schwindel, Ohnmachtsanfälle) verursachen oder in manchen Fällen auch unbemerkt bleiben. Häufig treten sie nur anfallsweise auf. Daher ist das Ruhe EKG oft normal. Beim Langzeit EKG wird der Herzschlag über 24 Stunden aufgezeichnet, um so die `Nachweischance´ zu erhöhen. Hier haben wir ein neues Gerät, das einer Fitness-Uhr sehr ähnlich ist und ohne lästige Verkabelung auskommt. Der Patient sollte einen möglichst alltäglichen Tagesablauf einhalten und besondere Ereignisse mit Uhrzeit schriftlich dokumentieren. Am Folgetag wird das Gerät abgegeben. Die Auswertung erfolgt computergestützt und nimmt einige Tage in Anspruch.

Langzeit-Blutdruckmessung

Indikation:
Der Blutdruck ist eine sehr dynamische Größe, die von vielfältigen Einflüssen abhängig ist (z.B. körperliche Aktivität, psychische Belastung, Medikamente, akute u. chronische Erkrankungen).
Einzelmessungen können immer nur eine Momentaufnahme liefern. Manche Menschen haben bei jedem Arztbesuch einen viel zu hohen Blutdruck, ohne behandlungsbedürftig zu sein `Weißkittelhochdruck´. Daher ist es bei der Entscheidung, ob jemand überhaupt behandlungsbedürftig ist, sowie zur Überprüfung nach jeder Therapieumstellung wichtig, ein Blutdrucktagesprofil im Alltag zu erstellen. Besonders wichtig ist dabei das Blutdruckverhalten im Schlaf, da eine fehlende Absenkung in der Nacht besonders risikoreich für Folgeerkrankungen ist.
 
Durchführung:
Am frühen Vormittag wird eine Blutdruckmanschette auf der nicht-händigen Seite angelegt und über ein Kabel mit dem Aufzeichnugsgerät verbunden. Dieses kann am Gürtel befestigt werden. In den folgenden 24 Stunden wird tags alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten der Blutdruck gemessen und aufgezeichnet. Der Patient sollte ein Tätigkeitsprotokoll mit Uhrzeitangaben führen, damit Blutdruckanstiege durch körperliche Belastung interpretiert werden können.

Ultraschalluntersuchungen

Durch den Einsatz von Ultraschallverfahren können Strukturen im Körperinneren strahlungsfrei dargestellt werden. Nahezu jedes Organ kann so auf krankhafte Veränderungen untersucht werden.
Durch den zusätzlichen Einsatz von Dopplerverfahren kann außerdem der Blutfluss in Gefäßen dargestellt werden. Manchmal ist die Qualität der Darstellung eines Organs durch überlagernde Strukturen (z.B. Rippenknochen, Darmgas) oder auch durch eine sehr tiefe Lage (Fettgewebe) beeinträchtigt.

Indikation:
Falls subjektive Beschwerden oder Veränderungen von Laborwerten auf eine Erkrankung eines Organs hinweisen, erfolgt eine bildliche Darstellung.

Durchführung:

a) Ultraschall der Schilddrüse
Die oberflächliche Lage der Schilddrüse im Halsbereich macht die Schilddrüse dem Ultraschall besonders gut zugänglich. Größe, Lage und Binnenstruktur werden erfasst. Im Falle krankhafter Veränderungen erfolgt eine erste Differenzierung.

b) Ultraschall des Oberbauchs
Die Untersuchung sollte vormittags in nüchternem Zustand erfolgen. Darstellbar sind Leber, Gallenblase u. -wege, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Milz sowie ferner die Hauptschlagader und weitere große Gefäße

Allergietest

Indikation:
Bei Heuschnupfen, Nesselsucht und / oder Asthma sollten eventuell auslösende Allergene identifiziert und eine Desensibilisierungsbehandlung eingeleitet werden. Als Suchtest führen wir einen sogenannten Pricktest durch.

Durchführung:
An den Innenseiten der Unterarme wird an vormarkierten Stellen jeweils ein Tropfen einer Lösung mit einer definierten Konzentration eines Allergens aufgetragen. Mit Hilfe einer Pricklanzette wird eine kleine Menge des Allergens durch einen Stich in die Haut eingebracht (der Patient spürt allenfalls einen minimalen Einstich). Als Positiv- u. Negativkontrollen dienen eine standardisierte Histaminlösung (Histamin ist ein körpereigener Stoff, der die Botenfunktion bei allergischen Reaktionen ausübt) sowie eine physiologische Kochsalzlösung. Nach 20 Minuten kann das Ergebnis des Tests anhand der Hautreaktion abgelesen werden. Im positiven Fall entsteht eine juckende Quaddel im Bereich des auslösenden Allergens.

Öffnungszeiten

Mo. 8:00 - 12:00   und   15:00 - 18:00
Di. 8:00 - 12:00   und   15:00 - 18:00
Mi. 8:00 - 12:00
Do. 8:00 - 12:00   und   15:00 - 18:00
Fr. 8:00 - 13:00        

Kontakt

Telefon   0 84 58 - 58 28
Fax   0 84 58 - 30 571
E-Mail   info@drbechtold.de
Adresse   Wintergasse 2
    85080 Gaimersheim
 

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Dr. Bechtold

Dr. Dieter Bechtold

Praktischer Arzt / Sportmedizin